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Mathe Referat Themen: 65 Ideen von der Grundschule bis zum Abitur

65 Themen für dein Mathe-Referat oder deine Mathe-Präsentation, sortiert nach Klassenstufe. Jedes mit einem Satz, worum es geht, und einem Link zu mehr Material. Dazu Aufbau, Tipps zum Vorrechnen und die Präsentationsprüfung im Abitur.

Gute Mathe Referat Themen passen zu deiner Klassenstufe, haben ein Beispiel zum Vorrechnen und lassen sich klar aufbauen. Diese Seite sammelt 65 Themen für Grundschule, Klasse 5 bis 7, Klasse 8 bis 10 und Oberstufe, jeweils mit einem Satz, worum es geht, und einem Link zu mehr Material.

Ein Referat ist kurz und mündlich. Für eine lange schriftliche Arbeit mit Eigenanteil sind die Facharbeit-Themen gedacht. Wie viele Minuten dein Vortrag dauern darf und was die Lehrkraft bewertet, legt deine Schule fest. Frage vor dem Start nach Zeit, Hilfsmitteln und Bewertungsbogen.

Gute Themen für Referate in Mathe auswählen

Ein Thema ist gut, wenn es vier Dinge erfüllt:

  • Es passt zu deiner Klasse: Du verstehst die Mathematik darin und kannst sie deinen Mitschülern erklären.
  • Es hat ein Beispiel zum Vorrechnen: Ein Zahlenbeispiel macht aus einer Behauptung etwas, das man nachvollziehen kann.
  • Es passt in die Zeit: Für 5 Minuten reicht eine Idee mit einem Beispiel, für 10 Minuten zwei Ideen, für 15 Minuten ein Aufbau mit drei Teilen.
  • Es gibt Material: Mindestens zwei verständliche Quellen, die du zusätzlich zu dieser Website findest.

Die folgenden Listen sind nach Stufen sortiert. Die Altersangaben sind Richtwerte: Ein Thema für Klasse 6 funktioniert oft auch in Klasse 8, wenn du tiefer gehst. Ein Referat über eine Person trennt Leben, Leistung und Wirkung (siehe Referat über einen Mathematiker).

Mathe Referat Themen nach Klassenstufe

Mathe Referat Themen Grundschule: Klasse 3 und 4

Für ein Referat in Klasse 4 genügen meist drei bis fünf Minuten, ein Plakat oder ein paar Bilder und ein Beispiel, das die Klasse mitrechnet.

  • Der Ishango-Knochen: Ein Knochen mit Kerben aus dem Kongo gilt als eines der ältesten Zeugnisse des Zählens. Mehr bei Kerbknochen.
  • Rechnen wie die Ägypter: Wie Schreiber ohne Einmaleins durch Verdoppeln multiplizierten. Mit Aufgaben: Ägyptische Multiplikation.
  • Die Zahlen der Maya: Punkte, Striche und eine Muschel für die Null. Mathematik der Maya.
  • Römische Zahlen: Wie die Römer Zahlen schrieben und warum das Rechnen damit mühsam war. Römische Mathematik, Übungen bei Römische Zahlen.
  • Der kleine Gauß: Die überlieferte Geschichte, wie ein Schüler die Zahlen von 1 bis 100 addierte. Die Gaußsche Summenformel.
  • Adam Ries, der Rechenmeister: Wie er den Deutschen das Rechnen erklärte. Adam Ries.
  • Tricks im Einmaleins: Die 9er-Reihe an den Fingern und andere Merkhilfen. Multiplikationstafeln.
  • Symmetrie in der Natur: Schmetterlinge, Blätter und Schneeflocken haben Spiegelachsen. Symmetrie und Schneeflocken.
  • Würfel und Quader: Ein Würfel hat 6 Flächen, 12 Kanten und 8 Ecken. Wie baut man ein Netz? Würfel und Quader.
  • Zeit und Uhr: Was das Sechzigersystem der Babylonier mit unserer Uhr zu tun hat. Babylonische Mathematik.
  • Eine Umfrage auswerten: Daten sammeln, in einer Strichliste zählen, als Diagramm zeigen. Daten und Zufall.
  • Knobeln und Rätsel: Welche Rätsel es gibt und wie man sie löst. Knobelrätsel-Klassiker und Knobeln und Begründen.

Referat Mathe Klasse 6: Themen für Klasse 5 bis 7

In den Klassen 5 bis 7 darfst du ein Beispiel durchrechnen und eine Skizze oder Folie zeigen. Eine Person oder ein Phänomen mit einer Geschichte kommt gut an.

  • Primzahlen und das Sieb des Eratosthenes: Wie man alle Primzahlen bis 100 findet und warum es unendlich viele gibt. Primzahlen und Eratosthenes.
  • Die Zahl Null: Wie in Indien Rechenregeln für die Null entstanden. Indische Mathematik und Brahmagupta.
  • Warum rechnen wir im Zehnersystem? Der Weg der Ziffern von Indien über die arabische Welt nach Europa. Al-Chwarizmi.
  • Binär und hexadezimal: Wie Computer mit zwei Ziffern rechnen. Zahlensysteme.
  • Teilbarkeitsregeln: Warum die Quersummenregel für 3 und 9 funktioniert. Teilbarkeitsregeln.
  • Brüche bei den Ägyptern: Warum fast alle Brüche als Summe von Stammbrüchen geschrieben wurden. Stammbrüche.
  • Der Goldene Schnitt: Was er ist und was davon Mythos ist. Goldener Schnitt: Mythos.
  • Fibonacci und die Kaninchen: Die Folge 1, 1, 2, 3, 5, 8 und wo sie vorkommt. Fibonacci.
  • Die Kreiszahl π: Wie Menschen π berechnet haben, von Archimedes bis zum Computer. Pi: Geschichte und Archimedes.
  • Eratosthenes misst die Erde: Wie ein Stab und sein Schatten den Erdumfang verraten. Eratosthenes misst die Erde.
  • Muster und Ornamente: Parkettierungen und Schneeflocken. Symmetrie, Schneeflocken.
  • Magische Quadrate: Quadrate, in denen alle Zeilen, Spalten und Diagonalen die gleiche Summe haben. Yang Hui und Chinesische Mathematik.
  • Wie man mit Zahlen lügt: Mittelwert, Median und Diagramme, die täuschen. Statistik.
  • Wahrscheinlichkeit beim Würfeln: Wie wahrscheinlich ist eine Sechs, wie wahrscheinlich sind zwei Sechsen? Wahrscheinlichkeitsrechnung.
  • Prozent im Alltag: Rabatte, Anteile und Zinsen verstehen. Prozentrechnung.
  • Die Brücken von Königsberg: Das Rätsel, mit dem die Graphentheorie begann. Die Brücken von Königsberg.
  • Pythagoras: Mathematiker oder Mythos? Was man über sein Leben sicher weiß und was Legende ist. Pythagoras und Mythen der Mathematikgeschichte.
  • Eine Zeitleiste der Mathematik: Von den Ägyptern bis heute, mit den wichtigsten Personen. Wichtige Mathematiker.

Referat Mathe Klasse 8: Themen für Klasse 8 bis 10

Ab Klasse 8 erwartet die Lehrkraft meist eine Erklärung mit Formel, ein Rechenbeispiel und einen Bezug zur Anwendung oder zur Geschichte.

  • Der Satz des Pythagoras und seine Beweise: Warum er für jedes rechtwinklige Dreieck gilt. Satz des Pythagoras, Der Beweis zum Ausschneiden.
  • Thales und der Halbkreis: Der Satz des Thales und die überlieferte Messung einer Pyramide. Thales von Milet.
  • Archimedes: Vom Hebelgesetz über Kreis und Kugel bis zu seinen Methoden. Archimedes.
  • Euklids Elemente: Das Buch, aus dem über 2.000 Jahre lang Geometrie gelernt wurde. Euklid.
  • Al-Chwarizmi und die Algebra: Woher die Wörter Algebra und Algorithmus kommen. Muhammad al-Chwarizmi.
  • René Descartes und das Koordinatensystem: Wie Algebra und Geometrie zusammenkamen. René Descartes, Koordinatensystem.
  • Quadratische Gleichungen früher und heute: Von den Babyloniern bis zur pq-Formel. Quadratische Gleichungen.
  • Lineare Funktionen im Alltag: Handytarife und Taxipreise als Geraden. Lineare Funktionen.
  • Exponentielles Wachstum: Vom Schachbrett mit Reiskörnern bis zur Ausbreitung von Krankheiten. Exponentialfunktion, Wachstumsmodelle.
  • Zinseszins: Warum Geld mit der Zeit immer schneller wächst. Zinseszins, Zinsrechnung.
  • Logarithmen und John Napier: Wie Logarithmen das Rechnen mit großen Zahlen erleichterten. Logarithmen, John Napier.
  • Das Ziegenproblem: Warum Wechseln sich lohnt. Ziegenproblem.
  • Das Geburtstagsparadoxon: Ab 23 Personen ist ein gemeinsamer Geburtstag wahrscheinlicher als keiner. Kombinatorik.
  • Geheimschriften von Caesar bis RSA: Wie man verschlüsselt und entschlüsselt. Kryptologie.
  • Pascal und sein Dreieck: Das pascalsche Dreieck und seine Muster. Das pascalsche Dreieck.
  • Hipparchos und die Trigonometrie: Wie man früher Dreiecke und Sterne berechnete. Hipparchos, Trigonometrie.
  • Euler und die Graphentheorie: Wie ein Brückenrätsel zu einer neuen Mathematik führte. Leonhard Euler, Graphentheorie.
  • Frauen in der Mathematik: Hypatia, Sophie Germain, Emmy Noether und andere. Frauen in der Mathematik.

Mathe Präsentation Themen für die Oberstufe

In der Oberstufe zählt, dass du Begriffe sauber definierst, eine Herleitung oder einen Beweisgedanken zeigst und ein Beispiel durchrechnest. Für eine schriftliche Ausarbeitung bietet sich die Facharbeit an, hier stehen die Themen für Vorträge.

  • Newton und Leibniz: Wer erfand die Analysis, und wie unterscheiden sich ihre Schreibweisen? Isaac Newton, Gottfried Wilhelm Leibniz.
  • Von der Fläche zum Integral: Wie Archimedes, Cavalieri und Newton Flächen berechneten. Integralrechnung, Bonaventura Cavalieri.
  • Die Glockenkurve: Normalverteilung und ihr Namensgeber Gauß. Normalverteilung, Carl Friedrich Gauß.
  • Jakob Bernoulli: Warum sich relative Häufigkeiten stabilisieren. Die Brüder Bernoulli, Binomialverteilung.
  • Hypothesentest: Wie man mit Wahrscheinlichkeit entscheidet, ob ein Würfel gezinkt ist. Hypothesentest.
  • Matrizen und Markow-Ketten: Wie Übergangsmatrizen Entwicklungen vorhersagen. Übergangsmatrizen.
  • Vektoren und Raumgeometrie: Geraden und Ebenen im Raum beschreiben. Vektoren.
  • Komplexe Zahlen: Warum man die Wurzel aus −1 braucht. Komplexe Zahlen.
  • Eulers Identität: Die Formel, die e, π, i, 1 und 0 verbindet. Eulers Identität.
  • Fraktale und Mandelbrot: Selbstähnlichkeit und ihre Dimension. Fraktale, Benoît Mandelbrot.
  • Cantor und das Unendliche: Warum es verschieden große Unendlichkeiten gibt. Georg Cantor, Hilberts Hotel.
  • Gödel und die Grenzen der Mathematik: Was der Unvollständigkeitssatz aussagt. Kurt Gödel.
  • Alan Turing: Rechenmaschinen, Berechenbarkeit und die Entschlüsselung von Geheimcodes. Alan Turing.
  • Emmy Noether: Symmetrie in der Algebra und in der Physik. Emmy Noether.
  • Die Millennium-Probleme: Sieben große Fragen mit je einer Million Dollar Preisgeld. Millennium-Probleme.
  • Fermats letzter Satz und Andrew Wiles: Ein Rätsel, das Jahrhunderte offen blieb. Pierre de Fermat, Andrew Wiles.
  • Maryam Mirzakhani und die Fields-Medaille: Die erste Frau, die diese Auszeichnung erhielt. Maryam Mirzakhani, Fields-Medaille.

Aufbau eines Mathe-Referats

Ein Aufbau mit fünf Bausteinen funktioniert für fast jedes Mathe-Thema:

  1. Einstieg (etwa 1 Minute): Eine Frage, ein Bild oder ein Rätsel, das neugierig macht. Beispiel: „Wie lang ist eine Leiter, die 1,5 Meter von der Wand steht und 2 Meter hoch reicht?“
  2. Überblick (20 Sekunden): Sag in zwei Sätzen, was die Klasse in den nächsten Minuten erfährt.
  3. Hauptteil mit drei Teilen: die Idee in einfachen Worten, ein Beispiel zum Vorrechnen, ein Bezug zur Geschichte oder zum Alltag.
  4. Merksatz (1 Minute): Ein Satz, den sich jeder merken kann, und eine Folie mit den wichtigsten Ergebnissen.
  5. Quellen und Fragen: Nenne deine Quellen und lass Fragen zu.

Zeitplan für 10 Minuten: Einstieg und Überblick 1,5 Minuten, Idee 3 Minuten, Beispiel 3 Minuten, Geschichte oder Anwendung 1,5 Minuten, Merksatz 1 Minute. Das ist ein Vorschlag. Plane einen Puffer ein und übe den Vortrag einmal mit Stoppuhr.

Referat über einen Mathematiker

Das ist eine beliebte Aufgabe, auch bei jüngeren Klassen. Gliedere in vier Teile: Leben (2 Minuten), Leistung in einfachen Worten (4 Minuten), ein Beispiel zum Vorrechnen (3 Minuten), Bedeutung heute (1 Minute). Die Lebensdaten stehen auf den Seiten der Personen, eine Auswahl findest du bei den wichtigen Mathematikern.

  • Lebensdaten nur aus verlässlichen Quellen übernehmen und bei Unsicherheit „um“ oder „vermutlich“ sagen.
  • Legenden kennzeichnen: Archimedes’ „Heureka“, Newtons Apfel und die Geschichte vom kleinen Gauß sind Überlieferungen. Welche Mythen belegt sind, zeigt Mythen der Mathematikgeschichte.
  • Mathematik zeigen, statt zu erzählen: Ein Referat, das nur das Leben beschreibt, verfehlt die Aufgabe. Rechne eine Leistung der Person vor.

Tipps zur Präsentation mit Mathe

Formeln zeigen

  • Eine Formel pro Folie: Setze sie groß in die Mitte und erkläre jede Variable in einem Satz darunter.
  • Erst das Wort, dann die Formel: Sag „Die Fläche eines Dreiecks ist Grundseite mal Höhe geteilt durch zwei“, bevor die Formel erscheint.
  • Formeln laut lesen üben: Siehe Tabelle.
  • Schrittweise einblenden: Bei einer Herleitung erscheint jeder Schritt einzeln, damit die Klasse folgen kann.
Formeln laut lesen
SchreibweiseAussprache
a² + b² = c²„a Quadrat plus b Quadrat gleich c Quadrat“
√2„Wurzel aus zwei“
3/4„drei Viertel“
xn„x hoch n“
f(x) = 2x + 1„f von x gleich zwei x plus eins“
A = (g · h) : 2„A gleich g mal h geteilt durch zwei“

Beispiel vorrechnen

  • Vorher selbst durchrechnen und das Ergebnis mit einem Rechner prüfen. Ein Rechenfehler vor der Klasse verunsichert.
  • Glatte Zahlen wählen, die sich leicht im Kopf nachvollziehen lassen: 3, 4, 5 statt 7,3 und 8,1.
  • Jeden Schritt sagen, während du ihn schreibst: „Ich setze 3 für a ein.“
  • Die Klasse mitrechnen lassen: Ein zweites, ähnliches Beispiel rechnet die Klasse allein.
  • Skizzen verwenden: Ein Dreieck, ein Graph oder eine Zahlenmauer zeigt mehr als drei Sätze.

Folien und Handout

  • Wenige Folien: Für 10 Minuten reichen sechs: Titel mit Frage, Idee, Beispiel, Anwendung oder Geschichte, Merksatz, Quellen.
  • Wenig Text: Stichworte statt Sätze, Schrift so groß, dass sie von der letzten Reihe lesbar ist.
  • Handout mit einer Seite: Die wichtigste Definition, ein gelöstes Beispiel und eine Aufgabe zum Selbstrechnen. Die Lösung steht auf der Rückseite.
  • Eine Mitmachaufgabe: Nach dem Vortrag rechnet die Klasse in zwei Minuten eine eigene Aufgabe. Passende Blätter findest du unter Arbeitsblätter.
  • Quellen auf der letzten Folie: Autor, Titel, Jahr oder Adresse mit Abrufdatum. Bilder bekommen eine Quelle direkt am Bild.

Präsentationsprüfung im Abitur in Mathe

Die Präsentationsprüfung ist eine mündliche Prüfungsform im Abitur. Ob es sie gibt, in welchem Prüfungsfach sie liegt, wie lang sie dauert und welche Fächer zulässig sind, regeln die Länder unterschiedlich. Die folgenden Angaben sind Beispiele aus veröffentlichten Quellen, die jeweils den angegebenen Stand haben. Maßgeblich ist immer die Prüfungsordnung deines Landes und deiner Schule.

  • Alle Länder (KMK-Vereinbarung zur gymnasialen Oberstufe, Fassung vom 06.06.2024, Ziffern 7.7 und 8.5): Die mündliche Abiturprüfung wird in der Regel als Einzelprüfung durchgeführt und dauert in der Regel 20 Minuten, die Vorbereitung ebenfalls etwa 20 Minuten. Für besondere mündliche Prüfungsformen können die Länder abweichende Regeln vorsehen. Eine besondere Lernleistung wird in einem Kolloquium vorgestellt.
  • Niedersachsen (Faltblatt des Kultusministeriums „Die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung“): Die mündliche Prüfung im fünften Prüfungsfach kann auf Verlangen des Prüflings in Form einer Präsentationsprüfung durchgeführt werden.
  • Berlin (Handreichung der Senatsverwaltung, 3. Fassung vom März 2012, also eine ältere Fassung): Die fünfte Prüfungskomponente gibt es in zwei Formen, als Präsentationsprüfung oder als besondere Lernleistung. Die Präsentationsprüfung besteht aus schriftlicher Ausarbeitung, mediengestützter Präsentation und Prüfungsgespräch. In dieser Fassung dauert sie als Einzelprüfung in der Regel 30 Minuten. Die aktuellen Regeln stehen bei der Senatsverwaltung.
  • Nordrhein-Westfalen (Schulministerium, Fragen und Antworten zur Weiterentwicklung der gymnasialen Oberstufe): Eine neue Präsentationsprüfung wird als Format des fünften Abiturfachs eingeführt: Präsentation auf Basis von Produkten aus einem Projektkurs oder von Leistungsnachweisen aus einem Grundkurs, danach ein Fachgespräch. Die Einzelprüfung dauert mindestens 20 und höchstens 30 Minuten. Regulär gilt das erstmals für das Abitur 2030.

Für Mathe heißt das: Wenn du Mathematik als Fach deiner Präsentationsprüfung wählen darfst, brauchst du ein Thema mit Tiefe, das sich in Minuten erklären lässt. Gute Kandidaten sind Themen mit einem Beweisgedanken und einer Anwendung, etwa das Newton-Verfahren, die Normalverteilung, die RSA-Verschlüsselung oder ein Modell zu Wachstum. Üben solltest du:

  • Kerngedanken in drei Sätzen sagen, ohne vom Blatt abzulesen.
  • Eine Rechnung frei vorführen, auch wenn Folien ausfallen.
  • Rückfragen beantworten: Im Prüfungsgespräch fragen die Prüfenden nach Begründungen, Grenzen und Alternativen, oft über das Thema hinaus.
  • Hilfsmittel kennen: Was GTR, CAS und GeoGebra leisten, steht unter GTR, CAS und GeoGebra.

Mehr zur schriftlichen Variante, der Facharbeit oder der besonderen Lernleistung, findest du bei den Facharbeit-Themen. Die Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung beschreibt Abitur Mathe.

Häufige Fragen

Welche Mathe-Referat-Themen eignen sich für Klasse 4?

Themen mit Bildern und einem Beispiel zum Mitrechnen: der Ishango-Knochen, Rechnen wie die Ägypter, die Zahlen der Maya, römische Zahlen, der kleine Gauß, Symmetrie in der Natur und Würfel und Quader. Für ein Referat reichen drei bis fünf Minuten.

Wie lange dauert ein Mathe-Referat?

Das bestimmt die Lehrkraft. Oft sind es fünf bis fünfzehn Minuten, in der Grundschule weniger. Plane lieber ein Beispiel weniger ein, als zu überziehen, und übe vorher mit einer Stoppuhr.

Wie viele Folien brauche ich?

Eine Folie pro ein bis zwei Minuten ist ein brauchbarer Richtwert. Für zehn Minuten sind sechs Folien genug: Frage, Idee, Beispiel, Anwendung oder Geschichte, Merksatz, Quellen.

Wie rechne ich in einem Referat vor?

Wähle ein Beispiel mit glatten Zahlen, rechne es vorher durch, schreibe jeden Schritt einzeln und sage ihn laut. Zeige am Ende das Ergebnis mit Einheit und lass die Klasse ein zweites Beispiel selbst rechnen.

Was ist der Unterschied zwischen Referat und Facharbeit?

Das Referat ist kurz und mündlich und erklärt ein Thema verständlich. Die Facharbeit ist lang, schriftlich und verlangt einen Eigenanteil wie eine Rechnung, einen Beweis oder eine Messreihe. Themen dafür findest du bei den Facharbeit-Themen.

Was ist eine Präsentationsprüfung im Abitur?

Eine mündliche Prüfungsform, in der du einen vorbereiteten Vortrag hältst und danach im Gespräch Fragen beantwortest. Die Länder regeln sie unterschiedlich, Beispiele und Quellen stehen oben im Abschnitt zur Präsentationsprüfung.

Darf ich Wikipedia als Quelle nutzen?

Als Einstieg ja, als einzige Quelle nein. Suche mindestens eine weitere verständliche Quelle und prüfe Jahreszahlen und Formeln. Gib alle Quellen an. Biografien auf dieser Website nennen am Ende weiterführende Literatur.

Quellen und weiterführende Literatur

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