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Mathematik lernen · Klasse 5 bis Abitur
Formelsammlung Mathematik
Alle wichtigen Formeln der Schulmathematik von Klasse 5 bis zum Abitur in kompakten Tabellen, jeweils mit Hinweis auf die Bedingungen. Zum Nachschlagen am Bildschirm und zum Ausdrucken.
13 Min. Lesezeit
Bild: Georg Freiherr von Vega (Jurij Vega), Public domain · Wikimedia Commons
Die Formelsammlung Mathematik fasst die wichtigsten Formeln der Schulmathematik von Klasse 5 bis zum Abitur zusammen: Terme, Gleichungen, Prozente und Zinsen, Geometrie, Trigonometrie, Funktionen, Potenzen und Logarithmen, Analysis, Vektoren und Stochastik. Sie ist zum Nachschlagen gedacht und zum Ausdrucken.
Jede Tabelle hat drei Spalten: den Begriff, die Formel und einen kurzen Hinweis. Der Hinweis sagt, wofür die Buchstaben stehen und wann die Formel gilt. Ausführliche Erklärungen mit Beispielen und Übungen findest du auf den verlinkten Lernseiten. Eine Formelsammlung ersetzt das Verstehen nicht: Sie hilft dir, dich an eine Formel zu erinnern, die du schon einmal hergeleitet hast.
Zahlen und Terme: Rechengesetze, Brüche, binomische Formeln
Die Grundlagen des Rechnens: Rechengesetze, Bruchrechnung und die binomischen Formeln. Erklärungen und Übungen findest du auf der Seite Terme vereinfachen.
Rechengesetze und Bruchrechnung
Begriff
Formel
Hinweis
Kommutativgesetz
,
Bei Plus und Mal darf man die Reihenfolge tauschen.
Assoziativgesetz
,
Bei Plus und Mal darf man Klammern verschieben.
Distributivgesetz
Ausmultiplizieren von links nach rechts, Ausklammern von rechts nach links.
Minusklammer
Steht vor der Klammer ein Minus, drehen sich alle Vorzeichen um.
Erweitern und Kürzen
Mit und . Der Wert des Bruchs ändert sich nicht.
Brüche addieren
Gleichnamig machen, dann die Zähler addieren. Mit .
Lineare Gleichungen, Gleichungssysteme mit zwei Unbekannten und quadratische Gleichungen. Die Lösungswege stehen auf der Seite Gleichungen lösen.
Lineare Gleichungen, Systeme und Ungleichungen
Begriff
Formel
Hinweis
Lineare Gleichung
Mit . Durch Einsetzen prüfen.
Gleichungssystem, Lösung für x
Für zwei Gleichungen der Form mit den Nummern 1 und 2 (Cramersche Regel). Der Nenner darf nicht 0 sein.
Gleichungssystem, Lösung für y
Gleicher Nenner wie bei .
Betragsgleichung
Mit .
Ungleichung
Mit . Teilt man durch eine negative Zahl, dreht sich das Zeichen um.
Quadratische Gleichungen
Begriff
Formel
Hinweis
Reinquadratische Gleichung
Mit . Für gibt es keine reelle Lösung.
Ausklammern
Dann gilt oder . Ein Produkt ist null, wenn ein Faktor null ist.
pq-Formel
Für . Vorher durch den Faktor vor teilen.
abc-Formel
Für mit . Auch Mitternachtsformel genannt.
Diskriminante
: zwei Lösungen, : eine Lösung, : keine reelle Lösung.
Satz von Vieta
,
Für mit den Lösungen und .
Linearfaktoren
und sind die Nullstellen.
Quadratische Ergänzung
Aus dieser Umformung entsteht die pq-Formel.
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Prozent und Zinsen: Prozentrechnung, Zinseszins, Dreisatz
Prozentwert, Grundwert und Prozentsatz, dazu Zinsen, Zinseszins und Dreisatz. Alles mit Beispielen auf der Seite Prozentrechnung.
Prozentrechnung und Dreisatz
Begriff
Formel
Hinweis
Prozentwert
Grundwert, Prozentsatz in Prozent. Beispiel: 20 % von 150 sind 30.
Grundwert
Beispiel: 30 sind 20 % von 150.
Prozentsatz
Ergebnis in Prozent. Beispiel: 30 von 150 sind 20 %.
Erhöhung um p %
Beispiel: 80 € plus 25 % sind 100 €.
Verminderung um p %
Beispiel: 80 € minus 25 % sind 60 €.
Prozentuale Änderung
Positiv: Zunahme, negativ: Abnahme. Von 80 auf 60 sind es −25 %.
Mehrwertsteuer
Bei 19 %. Netto = Brutto : 1,19. Bei 7 % rechnest du mit 1,07.
Dreisatz, proportional
Doppelt so viel heißt doppelt so viel .
Dreisatz, antiproportional
Doppelt so viel heißt halb so viel .
Zinsrechnung
Begriff
Formel
Hinweis
Jahreszinsen
Kapital, Zinssatz in Prozent pro Jahr.
Zinsen für t Jahre
Ohne Zinseszins. Beispiel: 1.000 € bei 3 % für 2 Jahre: 60 €.
Zinsen für m Monate
Beispiel: 1.200 € bei 2,5 % für 6 Monate: 15 €.
Zinsen für d Tage
Im Bankwesen zählt das Jahr 360 Tage. Beispiel: 1.000 € bei 3 % für 90 Tage: 7,50 €.
Zinseszins
Anfangskapital, Jahre. Beispiel: 1.000 € bei 3 % nach 10 Jahren: 1.343,92 €.
Zinssatz bestimmen
Aus Anfangs- und Endkapital nach Jahren.
Laufzeit bestimmen
Mit dem Logarithmus nach auflösen.
Sparplan, Endwert
,
Jährliche Rate jeweils am Jahresende, Jahre.
Geometrie: Flächen, Umfang, Dreiecke und Pythagoras
Flächeninhalt und Umfang ebener Figuren sowie die wichtigsten Sätze am Dreieck. Mehr dazu auf der Seite Geometrie.
Flächeninhalt und Umfang
Begriff
Formel
Hinweis
Quadrat
,
Seitenlänge. Diagonale .
Rechteck
,
und sind die Seitenlängen.
Parallelogramm
Grundseite, zugehörige Höhe (senkrecht gemessen).
Dreieck
Halb so groß wie das Parallelogramm mit gleicher Grundseite und Höhe.
Trapez
und sind die parallelen Seiten, ihr Abstand.
Raute und Drachen
und sind die Diagonalen, sie stehen senkrecht aufeinander.
Kreis
,
Radius. Der Durchmesser ist , also .
Kreisring
äußerer Radius, innerer Radius.
Kreisausschnitt
Der Winkel steht im Mittelpunkt. Bei ist es ein Viertelkreis.
Kreisbogen
Länge des Bogens zum Mittelpunktswinkel .
Regelmäßiges n-Eck
ist der Umkreisradius. Beispiel Sechseck mit : .
Dreiecke, Pythagoras und Koordinaten
Begriff
Formel
Hinweis
Winkelsumme im Dreieck
Gilt in jedem Dreieck.
Winkelsumme im n-Eck
Viereck: . Fünfeck: .
Satz des Pythagoras
Nur im rechtwinkligen Dreieck. ist die Hypotenuse.
Kathetensatz
,
und sind die Hypotenusenabschnitte neben den Katheten und .
Höhensatz
ist die Höhe auf die Hypotenuse.
Satz des Heron
Mit . Man braucht nur die drei Seiten.
Gleichseitiges Dreieck
,
Seitenlänge, Höhe.
Strahlensatz
ist das Strahlenzentrum, und sind parallel.
Ähnliche Figuren
,
ist der Streckfaktor der Längen.
Abstand zweier Punkte
Folgt aus dem Satz des Pythagoras.
Mittelpunkt einer Strecke
Der Mittelwert der Koordinaten.
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Geometrie: Volumen und Oberfläche von Körpern
Volumen und Oberfläche der wichtigsten Körper. Zum Üben passt das Arbeitsblatt Volumen und Oberfläche.
Körper
Begriff
Formel
Hinweis
Würfel
,
Raumdiagonale .
Quader
,
Drei verschiedene Seitenlängen , , .
Raumdiagonale des Quaders
Zweimal Pythagoras: erst die Bodendiagonale, dann die Raumdiagonale.
Prisma
,
Grundfläche, Höhe, Mantelfläche.
Zylinder
,
Mantelfläche .
Pyramide
Ein Drittel des Prismas mit gleicher Grundfläche und Höhe.
Kegel
,
Mantellinie , Mantelfläche .
Kegelstumpf
und sind die Radien von Boden und Deckel.
Kugel
,
Beispiel: ergibt .
Einheiten
,
Außerdem gilt: 1 m³ = 1000 l.
Trigonometrie: Sinus, Kosinus, Tangens und Sinusfunktion
Winkelfunktionen im Dreieck, Sinus- und Kosinussatz, besondere Werte und wichtige Umformungen. Die Herleitungen stehen auf der Seite Trigonometrie.
Sinus, Kosinus und Tangens im Dreieck
Begriff
Formel
Hinweis
Sinus
Im rechtwinkligen Dreieck, ist ein spitzer Winkel.
Kosinus
Die Ankathete liegt am Winkel an.
Tangens
Der Tangens ist die Steigung.
Zusammenhang
Gilt, wenn .
Sinussatz
In jedem Dreieck. Die Seite liegt dem Winkel gegenüber.
Kosinussatz
Für wird daraus der Satz des Pythagoras.
Flächeninhalt eines Dreiecks
ist der von und eingeschlossene Winkel.
Besondere Werte, Sinus
, ,
Kosinus: die Werte in umgekehrter Reihenfolge.
Besondere Werte, Kosinus
, ,
Es gilt: cos α = sin(90° − α).
Besondere Werte, Tangens
, ,
Der Tangens von ist nicht definiert.
Winkelfunktionen allgemein
Begriff
Formel
Hinweis
Trigonometrischer Pythagoras
Gilt für jeden Winkel.
Komplementwinkel
Sinus und Kosinus tauschen die Rollen.
Symmetrie
,
Spiegelt man an der y-Achse, wechselt der Sinus das Vorzeichen, der Kosinus nicht.
Bogenmaß
entsprechen , entsprechen .
Additionstheorem Sinus
Für beliebige Winkel.
Additionstheorem Kosinus
Beim Kosinus steht in der Mitte ein Minus.
Doppelter Winkel
,
Folgt aus den Formeln oben mit .
Allgemeine Sinusfunktion
Amplitude , Periode , verschiebt nach rechts, nach oben. Winkel im Bogenmaß.
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Funktionen: Gerade, Parabel, Exponentialfunktion
Lineare und quadratische Funktionen, Verschiebungen und Wachstum. Ausführlich erklärt auf der Seite Lineare Funktionen.
Lineare und quadratische Funktionen
Begriff
Formel
Hinweis
Lineare Funktion
Steigung, y-Achsenabschnitt.
Steigung aus zwei Punkten
Mit . Beispiel: und ergeben .
Punkt-Steigungs-Form
Die Gerade geht durch den Punkt .
Nullstelle
Mit . Dort schneidet die Gerade die x-Achse.
Parallel und senkrecht
,
Parallele Geraden haben dieselbe Steigung. Bei senkrechten Geraden ist das Produkt .
Steigungswinkel
Der Winkel zwischen Gerade und x-Achse.
Quadratische Funktion
Mit . Für ist die Parabel nach oben offen.
Scheitelpunktform
Der Scheitelpunkt ist .
Scheitelpunkt aus a, b, c
,
Umrechnung von der allgemeinen Form in die Scheitelpunktform.
Weitere Funktionen und Wachstum
Begriff
Formel
Hinweis
Verschieben und Strecken
verschiebt nach rechts, nach oben, streckt in y-Richtung. Negatives spiegelt an der x-Achse.
Potenzfunktion
Der Graph hängt vom Exponenten ab. Gerade : achsensymmetrisch, ungerade : punktsymmetrisch.
Exponentialfunktion
Mit und . Wachstum für , Abnahme für .
Exponentielles Wachstum
Wachstum, Zerfall, Anfangsbestand.
Umrechnung auf e
Jede Exponentialfunktion lässt sich mit der Basis schreiben.
Verdopplungszeit
Für . Nach der Zeit hat sich der Bestand verdoppelt.
Halbwertszeit
Für . Nach der Zeit ist die Hälfte übrig.
Potenzen, Wurzeln und Logarithmen
Potenzgesetze, Wurzelgesetze und Logarithmengesetze. Beispiele stehen auf den Seiten Potenzen und Logarithmen.
Potenzen und Wurzeln
Begriff
Formel
Hinweis
Gleiche Basis multiplizieren
Die Exponenten werden addiert.
Gleiche Basis dividieren
Die Exponenten werden subtrahiert. Mit .
Potenz potenzieren
Die Exponenten werden multipliziert.
Gleicher Exponent
,
Bei im zweiten Fall.
Negativer Exponent
Mit . Beispiel: 2⁻³ = 1/8.
Exponent null
Mit .
Bruch als Exponent
Mit . Beispiel: .
Wurzel als Potenz
Mit .
Wurzel eines Produkts
Mit . Für Summen gilt das nicht.
Wurzel eines Quotienten
Mit und .
Wissenschaftliche Schreibweise
Mit und ganzem . Beispiel: 0,00042 = 4,2 · 10⁻⁴.
Logarithmen
Begriff
Formel
Hinweis
Definition
Mit , und . Beispiel: .
Produkt
Aus Mal wird Plus.
Quotient
Aus Geteilt wird Minus.
Potenz
Der Exponent wird zum Faktor.
Basiswechsel
So rechnet der Taschenrechner jeden Logarithmus aus.
Sonderfälle
,
Wegen und .
Umkehrung
Potenz und Logarithmus heben sich auf.
Exponentialgleichung
Mit , und .
Analysis: Ableitung und Integral
Ableitungsregeln, Kurvendiskussion und Integrale. Ausführlich erklärt auf den Seiten Ableitung und Integralrechnung.
Ableiten und Kurvendiskussion
Begriff
Formel
Hinweis
Ableitung, Definition
Die Ableitung ist die Steigung der Tangente.
Potenzregel
Beispiel: .
Faktorregel
Konstante Faktoren bleiben stehen.
Summenregel
Summen werden gliedweise abgeleitet.
Produktregel
Jeden Faktor einmal ableiten.
Quotientenregel
Mit .
Kettenregel
Äußere Ableitung mal innere Ableitung.
e-Funktion und Logarithmus
,
Beim Logarithmus mit .
Sinus und Kosinus
,
Gilt nur, wenn im Bogenmaß steht.
Tangente
Die Tangente berührt den Graphen im Punkt .
Normale
Mit . Die Normale steht senkrecht auf der Tangente.
Hochpunkt
Hinreichende Bedingung für ein lokales Maximum.
Tiefpunkt
Hinreichend für ein lokales Minimum.
Wendestelle
Dort wechselt die Krümmung.
Integrieren
Begriff
Formel
Hinweis
Potenzregel
Mit .
Kehrwert
Für .
e-Funktion
Die e-Funktion ist ihre eigene Stammfunktion.
Sinus und Kosinus
,
Im Bogenmaß.
Linearität
Faktoren und Summen dürfen herausgezogen werden.
Hauptsatz
ist eine Stammfunktion von . Beispiel: das Integral von x² von 0 bis 3 ist 9.
Fläche zwischen Graphen
Mit auf . Beispiel: , auf ergibt .
Rotationsvolumen
Rotation um die x-Achse. Beispiel: Kugel mit ergibt .
Mittelwert einer Funktion
Beispiel: auf ergibt .
Partielle Integration
Bei bestimmten Integralen gilt dasselbe mit Grenzen.
Substitution
ist eine Stammfunktion von .
Vektoren: Skalarprodukt, Kreuzprodukt, Geraden und Ebenen
Rechnen mit Vektoren im Raum, dazu Geraden, Ebenen und Abstände. Erklärt auf der Seite Vektoren.
Rechnen mit Vektoren
Begriff
Formel
Hinweis
Verbindungsvektor
und sind die Ortsvektoren von und .
Betrag eines Vektors
Länge des Vektors.
Einheitsvektor
Hat die Länge 1 und zeigt in dieselbe Richtung.
Skalarprodukt
Das Ergebnis ist eine Zahl, kein Vektor. Es gilt auch: Länge von a mal Länge von b mal Kosinus des Zwischenwinkels.
Winkel zwischen Vektoren
Mit .
Orthogonale Vektoren
Senkrechte Vektoren haben das Skalarprodukt 0.
Kreuzprodukt
Das Ergebnis ist ein Vektor, der auf und senkrecht steht.
Flächeninhalt Parallelogramm
Für das von und aufgespannte Parallelogramm.
Flächeninhalt Dreieck
Halb so groß wie das Parallelogramm.
Volumen des Spats
Das Spatprodukt gibt das Volumen des Spats. Das Tetraeder hat ein Sechstel davon.
Mittelpunkt und Schwerpunkt
,
Mittelpunkt einer Strecke und Schwerpunkt eines Dreiecks.
Geraden, Ebenen und Abstände
Begriff
Formel
Hinweis
Geradengleichung
Stützvektor, Richtungsvektor, beliebige Zahl.
Ebene, Parameterform
und sind nicht parallel.
Normalenvektor
Steht senkrecht auf der Ebene.
Normalenform
Alle Punkte der Ebene erfüllen die Gleichung.
Koordinatenform
Mit und .
Abstand Punkt und Ebene
ist der Ortsvektor des Punkts, liegt in der Ebene.
Abstand Punkt und Gerade
Gerade mit Stützvektor und Richtungsvektor , Punkt mit Ortsvektor .
Winkel Gerade und Ebene
Richtung der Geraden, Normalenvektor der Ebene.
Stochastik: Wahrscheinlichkeit, Kombinatorik, Verteilungen, Statistik
Wahrscheinlichkeitsregeln, Zählformeln, Zufallsgrößen und beschreibende Statistik. Mehr dazu auf den Seiten Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik.
Wahrscheinlichkeit
Begriff
Formel
Hinweis
Laplace-Wahrscheinlichkeit
Günstige Ergebnisse durch alle möglichen Ergebnisse, wenn alle gleich häufig sind. Beispiel: Augensumme 7 bei zwei Würfeln: 6/36.
Gegenereignis
Hilft bei „mindestens einmal“. Beispiel: mindestens eine 6 bei zwei Würfen: 1 − (5/6)² = 11/36.
Additionssatz
Bei unvereinbaren Ereignissen ist .
Bedingte Wahrscheinlichkeit
Mit . Chance für , wenn schon eingetreten ist.
Multiplikationssatz
Entspricht der ersten Pfadregel.
Unabhängigkeit
Gilt genau dann, wenn und unabhängig sind.
Satz von Bayes
Dreht die Bedingung um.
Totale Wahrscheinlichkeit
Summe über alle Pfade, die zu führen.
Kombinatorik
Begriff
Formel
Hinweis
Fakultät
So viele Anordnungen gibt es für Dinge. Es gilt . Beispiel: .
Binomialkoeffizient
Gelesen: „n über k“. Beispiel: Lotto 6 aus 49 hat 13.983.816 Möglichkeiten.
Mit Reihenfolge, mit Zurücklegen
mal aus ziehen, jedes Mal alle zur Auswahl.
Mit Reihenfolge, ohne Zurücklegen
Beispiel: 3 Plätze auf dem Podest bei 8 Läufern: .
Ohne Reihenfolge, ohne Zurücklegen
Zum Beispiel beim Lotto.
Ohne Reihenfolge, mit Zurücklegen
Beispiel: 3 Kugeln Eis aus 5 Sorten: Möglichkeiten.
Zufallsgrößen und Verteilungen
Begriff
Formel
Hinweis
Erwartungswert
Mittelwert auf lange Sicht. Beispiel Würfel: .
Varianz
. Beispiel Würfel: σ² = 35/12 ≈ 2,92.
Standardabweichung
Streuung in der Einheit der Zufallsgröße.
Verschiebungssatz
Oft bequemer als die Definition.
Binomialverteilung
Versuche, ist die Trefferchance, Treffer.
Kenngrößen der Binomialverteilung
,
Beispiel: , ergibt und .
Standardisieren
Danach hat die Verteilung den Mittelwert 0 und die Streuung 1.
Sigma-Regeln
, ,
Für normalverteilte Zufallsgrößen.
Beschreibende Statistik
Begriff
Formel
Hinweis
Arithmetisches Mittel
Beispiel: Die Werte 2, 3, 7 haben das Mittel 4.
Median, ungerade Anzahl
Werte der Größe nach sortieren, dann den mittleren nehmen.
Median, gerade Anzahl
Der Mittelwert der beiden mittleren Werte.
Spannweite
Größter Wert minus kleinster Wert.
Stichprobenvarianz
Bei einer vollständigen Erhebung teilt man durch .
Standardabweichung
Wurzel aus der Varianz.
Regressionsgerade
, ,
Die Gerade liegt möglichst nah an den Punkten (Methode der kleinsten Quadrate).
Häufige Fragen
Darf ich die Formelsammlung in Klassenarbeiten benutzen?
Das hängt von deiner Lehrkraft und vom Bundesland ab. Dieses Blatt ist keine amtliche Formelsammlung. In Klassenarbeiten, Prüfungen und im Abitur gelten nur die Hilfsmittel, die ausdrücklich zugelassen sind. Frage vorher nach, welche Formelsammlung erlaubt ist.
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Warum steht bei manchen Formeln eine Bedingung wie a ≠ 0?
Durch null darf man nicht teilen. Wo eine Formel einen Bruch mit im Nenner enthält, muss gelten. Bei Wurzeln und Logarithmen gibt es ähnliche Bedingungen: Unter einer Quadratwurzel darf keine negative Zahl stehen, und der Logarithmus ist nur für positive Zahlen erklärt.