Für wen soll die Seite passen? Alles hier ist kostenlos.

Kostenlos für Ihren Unterricht: Arbeitsblätter, Aufgaben, Texte und Grafiken ohne Rückfrage kopieren, anpassen und an die Klasse weitergeben (Bedingungen).

Im Unterricht ohne Werbung: So geht’s

Mathe-Zeichen und ihre Bedeutung: Symbole zum Kopieren mit Beispielen

Was bedeuten ≈, ∈ und ∀, und ab welcher Klasse kommen sie vor? Alle wichtigen Zeichen stehen in Tabellen zum Kopieren, dazu Merkhilfen, Übungen und die Geschichte der Zeichen.

Mathe-Zeichen und ihre Bedeutung lassen sich in Gruppen ordnen: Rechenzeichen (+ − · :), Vergleichszeichen (= ≠ < > ≤ ≥ ≈), Mengenzeichen (∈ ∪ ∩) und Zeichen der Logik (⇒ ⇔ ∀ ∃). Diese Seite nennt zu jedem Zeichen den Namen, die Bedeutung, ein Beispiel, die Klassenstufe sowie Unicode und LaTeX. Alle Zeichen lassen sich kopieren.

Rechenzeichen und ihre Bedeutung

Mit diesen Zeichen rechnen schon Grundschulkinder. Wichtig ist das richtige Minuszeichen: Das echte Minus ist länger als der Bindestrich (U+2212 gegenüber U+002D).

Rechenzeichen, Klammern und Zeichen für Zahlen
ZeichenNameBedeutungBeispielAb KlasseUnicodeLaTeX
+PluszeichenAddition (Zusammenzählen); positives Vorzeichen3 + 4 = 71U+002B+
−MinuszeichenSubtraktion (Abziehen); negatives Vorzeichen9 − 4 = 5; −31U+2212-
·MalpunktMultiplikation6 · 7 = 422U+00B7\cdot
×MalkreuzMultiplikation; in der Oberstufe auch das Kreuzprodukt von Vektoren6 × 7 = 422 bis 3U+00D7\times
:DoppelpunktDivision (Teilen); Verhältnis42 : 6 = 72 bis 3U+003A:
÷Geteilt-Zeichen (Obelus)Division, vor allem auf Taschenrechnern und in englischen Texten42 ÷ 6 = 73 bis 5U+00F7\div
/SchrägstrichBruch in einer Zeile; Division am Computer. Der waagerechte Bruchstrich lässt sich nicht als einzelnes Zeichen schreiben.3/4 = 0,754 bis 5U+002F/ oder \frac{3}{4}
±Plus-Minus-ZeichenZwei Werte zugleich (plus und minus); Toleranzx = 5 ± 2 heißt 3 oder 79U+00B1\pm
( )runde KlammernZuerst rechnen, was in der Klammer steht(3 + 4) · 2 = 143 bis 5U+0028 U+0029( )
[ ]eckige KlammernZusätzliche Klammern; Intervalle[2; 5]7U+005B U+005D[ ]
%ProzentzeichenHundertstel25 % = 0,255 bis 6U+0025\%
‰PromillezeichenTausendstel5 ‰ = 0,0057U+2030\textperthousand (Paket textcomp)
√WurzelzeichenQuadratwurzel: die nichtnegative Zahl, die mit sich selbst multipliziert die Zahl unter dem Zeichen ergibt√49 = 78U+221A\sqrt{49}
² ³Hochzahl 2 und 3Quadrat und dritte Potenz5² = 25; 2³ = 85 bis 8U+00B2 U+00B3x^2, x^3
^Dach (Hochzeichen)Potenz in einer Textzeile, auf dem Taschenrechner2^10 = 10248U+005E^
!Ausrufezeichen, hier Fakultätn! ist das Produkt 1 · 2 · … · n5! = 12011 bis 12U+00215!
∑SummenzeichenSumme vieler Glieder∑ k (k von 1 bis 4) = 1 + 2 + 3 + 4 = 1011 bis 12U+2211\sum_{k=1}^{4} k
∏ProduktzeichenProdukt vieler Faktoren∏ k (k von 1 bis 4) = 1 · 2 · 3 · 4 = 2412U+220F\prod_{k=1}^{4} k
|x|BetragsstricheAbstand einer Zahl von null|−7| = 7; |3 − 8| = 57U+007C (senkrechter Strich)\lvert x \rvert
∞UnendlichGrößer als jede Zahl, unbegrenztx → ∞10 bis 11U+221E\infty

Die Zeichen + und − erklärt die Lernseite Plus und Minus, die Klammern Rechengesetze und Reihenfolge, Prozent die Seite Prozentrechnung und Wurzeln die Seite Wurzeln und reelle Zahlen. Für Potenzen gibt es Potenzen und Exponenten, für Fakultät und Binomialkoeffizient die Seite Kombinatorik. Das Betragszeichen steht unter Absolutbetrag im Glossar.

Vergleichszeichen und Beziehungen

Vergleichszeichen sagen, wie zwei Zahlen oder Größen zueinander stehen. Sie stehen zwischen den beiden Seiten und werden von links nach rechts gelesen.

Vergleichszeichen und Beziehungen
ZeichenNameBedeutungBeispielAb KlasseUnicodeLaTeX
=GleichheitszeichenBeide Seiten haben denselben Wert3 + 4 = 71U+003D=
≠UngleichzeichenNicht gleich3 ≠ 43 bis 5U+2260\neq oder \ne
<Kleiner-als-ZeichenDie linke Zahl ist kleiner als die rechte3 < 71U+003C< oder \lt
>Größer-als-ZeichenDie linke Zahl ist größer als die rechte7 > 31U+003E> oder \gt
≤Kleiner-oder-gleich-ZeichenKleiner als oder gleichx ≤ 5 heißt: x ist höchstens 56 bis 7U+2264\leq oder \le
≥Größer-oder-gleich-ZeichenGrößer als oder gleichx ≥ 2 heißt: x ist mindestens 26 bis 7U+2265\geq oder \ge
≈Ungefähr-gleich-ZeichenGerundet oder geschätzt gleichπ ≈ 3,14; 278 + 345 ≈ 6303 bis 4U+2248\approx
≙Entspricht-ZeichenZuordnung, bei der kein Gleichheitszeichen passt, zum Beispiel im Maßstab1 cm ≙ 5 m6 bis 7U+2259\widehat{=}
≡Kongruent modulo (identisch)Gleicher Rest bei der Division durch m; in der Algebra identisch gleich17 ≡ 2 (mod 5)12U+2261\equiv
≅KongruentDeckungsgleich (Geometrie)△ABC ≅ △DEF7U+2245\cong
∼ÄhnlichGleiche Form, anderer Maßstab (Geometrie)△ABC ∼ △DEF9U+223C\sim
∝Proportional zuQuotient der beiden Größen ist gleichy ∝ x7U+221D\propto
∣TeiltDie linke Zahl teilt die rechte ohne Rest3 ∣ 125U+2223\mid
∤Teilt nichtDie linke Zahl teilt die rechte nicht ohne Rest5 ∤ 125U+2224\nmid (Paket amssymb)

Größer-Kleiner-Zeichen merken

Das häufigste Problem ist, nicht zu wissen, wohin die Spitze zeigt. Diese Merkhilfen helfen:

  • Krokodil: Das Zeichen ist ein Krokodilmaul. Es öffnet sich immer zur größeren Zahl, denn es will die größere Zahl fressen. Bei 3 < 7 ist das Maul links zu, rechts offen zur 7.
  • Spitze und Öffnung: Die Spitze zeigt auf die kleinere Zahl, die Öffnung auf die größere. Das Zeichen wird auf der kleineren Seite also schmal und auf der größeren Seite weit.
  • Zahlenstrahl: Die Zahl weiter rechts ist die größere. Wer die beiden Zahlen am Zahlenstrahl markiert, sieht sofort, welche größer ist.
  • Lesen von links nach rechts: 3 < 7 liest man „drei ist kleiner als sieben“. 12 > 9 liest man „zwölf ist größer als neun“. Wer das laut sagt, schreibt es selten falsch herum.

Eine Aussage lässt sich auch umdrehen: 3 < 7 ist dasselbe wie 7 > 3. Bei negativen Zahlen gilt: Je weiter links auf dem Zahlenstrahl, desto kleiner. Deshalb ist −3 > −5. Das erklärt die Seite Negative Zahlen. Ungleichungen mit Variablen behandelt die Seite Ungleichungen.

Das Zeichen für ungefähr gleich

Das Zeichen ≈ steht für „ungefähr gleich“. Es gehört dorthin, wo man rundet oder schätzt:

  • π ≈ 3,14 (π hat unendlich viele Nachkommastellen, 3,14 ist gerundet).
  • 1/3 ≈ 0,33 und 2/3 ≈ 0,67 (die Dezimalzahl 0,333… läuft ohne Ende weiter).
  • √2 ≈ 1,41 und e ≈ 2,72.
  • Überschlag: 278 + 345 ≈ 280 + 350 = 630.

Ein Gleichheitszeichen wäre bei diesen Werten falsch, denn 3,14 ist nicht gleich π. Bei einer periodischen Zahl wie 1/3 kann man statt zu runden mit einem Überstrich schreiben, siehe periodische Dezimalzahlen. Wer rundet, muss auch sagen, auf welche Stelle: 3,14 ist auf zwei Stellen gerundet. Wie das geht, übt das Blatt Runden. Nicht verwechselt werden darf ≈ mit ≙ („entspricht“) und ≅ („kongruent“): Das Zeichen ≙ steht, wo zwei verschiedene Dinge einander zugeordnet werden, zum Beispiel 1 cm auf der Karte ≙ 5 m in der Wirklichkeit.

Mengenzeichen und Zahlenmengen

Eine Menge fasst Dinge zusammen, die man Elemente nennt. Die Zeichen dafür werden meist ab Klasse 7 eingeführt und sind in der Oberstufe selbstverständlich. Die Lernseite Mengenlehre erklärt sie ausführlich.

Mengenzeichen und Zahlenmengen
ZeichenNameBedeutungBeispielAb KlasseUnicodeLaTeX
{ }MengenklammernFassen die Elemente einer Menge zusammenM = {1, 2, 3}5U+007B U+007D\{ \}
∈Element vonDas Objekt links gehört zur Menge rechts3 ∈ ℕ5 bis 7U+2208\in
∉Nicht Element vonDas Objekt links gehört nicht zur Menge rechts0,5 ∉ ℕ5 bis 7U+2209\notin
⊂TeilmengeJedes Element der linken Menge liegt auch in der rechtenℕ ⊂ ℤ7 bis 8U+2282\subset
⊆Teilmenge oder gleichWie ⊂, die beiden Mengen dürfen auch gleich seinA ⊆ A8U+2286\subseteq
⊄Nicht TeilmengeMindestens ein Element der linken Menge fehlt in der rechtenℤ ⊄ ℕ8U+2284\not\subset
∪VereinigungAlle Elemente, die in A oder in B (oder in beiden) liegen{1, 2} ∪ {2, 3} = {1, 2, 3}7 bis 9U+222A\cup
∩SchnittmengeAlle Elemente, die in A und in B liegen{1, 2} ∩ {2, 3} = {2}7 bis 9U+2229\cap
∖DifferenzmengeDie Elemente von A, die nicht in B liegen{1, 2, 3} ∖ {2} = {1, 3}8 bis 9U+2216\setminus
∅Leere MengeMenge ohne Elemente{1, 2} ∩ {3} = ∅7 bis 9U+2205\emptyset oder \varnothing
ℕNatürliche Zahlen1, 2, 3, … (mit der 0 als ℕ₀, in Normen und an Hochschulen oft schon ℕ)7 ∈ ℕ5U+2115\mathbb{N} (Paket amssymb)
ℤGanze Zahlen…, −2, −1, 0, 1, 2, …−3 ∈ ℤ6U+2124\mathbb{Z}
ℚRationale ZahlenAlle Zahlen, die sich als Bruch schreiben lassen3/4 ∈ ℚ7U+211A\mathbb{Q}
ℝReelle ZahlenAlle Punkte der Zahlengeraden, auch √2 und ππ ∈ ℝ9U+211D\mathbb{R}
ℂKomplexe ZahlenZahlen der Form a + b · i3 + 2i ∈ ℂ12 bis 13U+2102\mathbb{C}
|A|MächtigkeitAnzahl der Elemente einer endlichen Menge|{a, b, c}| = 37 bis 8U+007C (senkrechter Strich)\lvert A \rvert

Beim Zeichen ℕ gibt es zwei Gewohnheiten: In vielen Schulbüchern beginnt ℕ bei 1, die Menge mit der 0 heißt ℕ₀. Normen wie DIN 5473 und ISO 80000-2 sowie viele Hochschulen zählen die 0 schon zu ℕ. Achten Sie in der Klasse darauf, welche Schreibweise gilt. Intervalle schreibt man in Deutschland meist mit Semikolon: [2; 5] ist das geschlossene Intervall von 2 bis 5 (siehe Intervallschreibweise). Zahlen aus ℤ und ℚ erklären Ganze Zahlen und Brüche, die reellen Zahlen die Seite Wurzeln und reelle Zahlen.

Zeichen der Logik

Logikzeichen verbinden Aussagen. Sie kommen in der Schule vor allem bei Umformungen (⇔) und in der Oberstufe bei Beweisen vor. Hintergrund liefern Aussagenlogik und Beweisverfahren.

Zeichen der Logik, Pfeile und Beweiszeichen
ZeichenNameBedeutungBeispielAb KlasseUnicodeLaTeX
∧Und (Konjunktion)Beide Aussagen geltenA ∧ BOberstufeU+2227\wedge oder \land
∨Oder (Disjunktion)Mindestens eine Aussage giltA ∨ BOberstufeU+2228\vee oder \lor
¬Nicht (Negation)Das Gegenteil der Aussage¬AOberstufeU+00AC\neg oder \lnot
⇒Daraus folgt (Implikation)Wenn die linke Aussage gilt, gilt auch die rechtex = 3 ⇒ x² = 98 bis 9U+21D2\Rightarrow oder \implies
⇔Genau dann, wenn (Äquivalenz)Beide Aussagen sind gleichwertig; typisch bei Umformungen2x = 6 ⇔ x = 38 bis 9U+21D4\Leftrightarrow oder \iff
→PfeilAbbildung (f: ℝ → ℝ) oder Grenzübergang (x → ∞)f: ℝ → ℝ9 bis 11U+2192\to oder \rightarrow
↦AbbildungspfeilZuordnungsvorschrift: x wird auf f(x) abgebildetx ↦ x²10 bis 11U+21A6\mapsto
∀Für alle (Allquantor)Die Aussage gilt für jedes Element∀ x ∈ ℝ: x² ≥ 0OberstufeU+2200\forall
∃Es gibt (Existenzquantor)Es gibt mindestens ein Element, für das die Aussage gilt∃ x ∈ ℝ: x² = 4OberstufeU+2203\exists
∄Es gibt keinEs gibt kein Element, für das die Aussage gilt∄ x ∈ ℝ: x² = −1OberstufeU+2204\nexists (Paket amssymb)
∴Also, folglichLeitet eine Schlussfolgerung einA, A ⇒ B ∴ BStudiumU+2234\therefore (Paket amssymb)
∎BeweisendeMarkiert das Ende eines Beweises, wie „was zu beweisen war“OberstufeU+220E\blacksquare oder \qed (Paket amssymb)

Der Unterschied zwischen ⇒ und ⇔ ist wichtig: Aus x = 3 folgt x² = 9 (⇒). Umgekehrt folgt aus x² = 9 nicht sicher x = 3, denn auch x = −3 erfüllt die Gleichung. Deshalb steht hier kein ⇔. Bei Äquivalenzumformungen wie 2x = 6 ⇔ x = 3 dagegen dürfen beide Richtungen gelten. Das erklärt Äquivalenzumformungen.

Zeichen der Geometrie

Geometriezeichen
ZeichenNameBedeutungBeispielAb KlasseUnicodeLaTeX
∠WinkelzeichenBezeichnet einen Winkel∠ABC = 90°5U+2220\angle
°GradzeichenMaßeinheit des Winkels; ein Vollwinkel hat 360°90°5U+00B0^\circ
△DreieckSteht vor den Eckpunkten eines Dreiecks△ABC5 bis 6U+25B3\triangle
∥Parallel zuZwei Geraden schneiden sich nieg ∥ h5U+2225\parallel
∦Nicht parallel zuZwei Geraden schneiden sichg ∦ h5 bis 7U+2226\nparallel (Paket amssymb)
⊥Senkrecht aufZwei Geraden bilden einen rechten Winkelg ⊥ h5U+22A5\perp
ABStrecke ABVerbindung der Punkte A und B (mit Überstrich) oder ihre LängeAB = 5 cm5 bis 6kein einzelnes Zeichen\overline{AB}
a⃗Vektor aPfeil mit Länge und Richtunga⃗ = (3; 4), Länge 511U+0061 U+20D7\vec{a}
πPiVerhältnis von Kreisumfang zu Durchmesser, ungefähr 3,14159U = 2 · π · r6 bis 7U+03C0\pi
⌀DurchmesserzeichenDurchmesser in technischen Zeichnungen⌀ 8 cm5 bis 6U+2300–

Mehr zu den Begriffen findet man auf den Lernseiten Winkel, Dreiecke, Geometrie und Kreis. Zu den Punkten, Strecken und Geraden gibt es eine Begriffsliste auf der Seite Mathe-Fachbegriffe in der Grundschule.

Zeichen der Analysis

In der Oberstufe kommen viele neue Zeichen dazu. Sie beschreiben Änderungen, Grenzwerte und Flächen:

Zeichen der Funktionen und der Analysis
ZeichenNameBedeutungBeispielAb KlasseUnicodeLaTeX
f(x)FunktionstermWert der Funktion f an der Stelle xf(x) = 2x + 1, f(3) = 78–f(x)
f′(x)f Strich von x (Ableitung)Steigung der Funktion an der Stelle xf(x) = x² ⇒ f′(x) = 2x11U+2032 (Strichzeichen) oder U+0027f'(x)
ΔDeltaÄnderung, Differenz zweier Wertem = Δy : Δx8U+0394\Delta
limLimes (Grenzwert)Wert, dem sich ein Ausdruck nähertlim 1/x = 0 für x → ∞10 bis 11–\lim_{x \to \infty}
∫IntegralzeichenFläche unter einer Kurve (Aufsummieren)∫ x dx von 0 bis 2 ist 212U+222B\int_{0}^{2} x \, dx
dxDifferentialUnendlich kleiner Zuwachs von x, gehört zum Integral∫ f(x) dx12–dx
∂Partielles dAbleitung nach einer Variablen bei mehreren∂f : ∂xStudiumU+2202\partial
∇NablaGradient (Vektor der partiellen Ableitungen)∇fStudiumU+2207\nabla
eEulersche ZahlBasis des natürlichen Logarithmus, ungefähr 2,71828ln e = 110 bis 11–e
ln, logLogarithmenln: Basis e, log: meist Basis 10 (lg)log 100 = 210–\ln, \log
sin, cos, tanWinkelfunktionenVerhältnisse von Seiten im rechtwinkligen Dreiecksin 30° = 0,59–\sin, \cos, \tan
aₙFolgengliedDas n-te Glied einer Zahlenfolgea₁ = 2, a₂ = 410U+0061 U+2099a_n
∘VerkettungErst die rechte, dann die linke Funktion anwenden(f ∘ g)(x) = f(g(x))11U+2218\circ
f⁻¹UmkehrfunktionMacht die Funktion rückgängigf(x) = 2x ⇒ f⁻¹(x) = x : 210U+207B U+00B9 als Hochzahlf^{-1}

Die Zeichen erklären Funktionen, Ableitung und Ableitungsregeln, Integralrechnung, Folgen und Grenzwerte und Logarithmen.

Zeichen der Stochastik und Statistik

Zeichen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik
ZeichenNameBedeutungBeispielAb KlasseUnicodeLaTeX
P(A)Wahrscheinlichkeit von AZahl von 0 bis 1 für das Eintreten des Ereignisses AP(Würfel zeigt 6) = 1/66 bis 8–P(A)
ĀGegenereignisA tritt nicht einP(Ā) = 1 − P(A)8 bis 9U+0041 U+0305 (kombinierender Überstrich)\overline{A}
P(A | B)Bedingte WahrscheinlichkeitWahrscheinlichkeit von A, wenn B schon eingetreten istP(A | B) = P(A ∩ B) : P(B)10–P(A \mid B)
n über kBinomialkoeffizientAnzahl der Möglichkeiten, k aus n Dingen auszuwählen(5 über 2) = 1011 bis 12–\binom{n}{k} (Paket amsmath)
x̄x quer (Mittelwert)Arithmetisches Mittel einer Datenreihex̄ = (2 + 4 + 6) : 3 = 45 bis 6U+0078 U+0304 (kombinierender Überstrich)\bar{x}
μMyErwartungswertE(X) = μ11 bis 12U+03BC\mu
σSigma (klein)Standardabweichungσ = √Var(X)11 bis 12U+03C3\sigma
σ²Sigma QuadratVarianzVar(X) = σ²11 bis 12U+03C3 U+00B2\sigma^2
ΩOmega (groß)Ergebnisraum: alle möglichen ErgebnisseΩ = {1, 2, 3, 4, 5, 6}8 bis 9U+03A9\Omega
H₀NullhypotheseAnnahme, die ein Hypothesentest prüftH₀: p = 0,512U+0048 U+2080H_0
ΦPhi (groß)Verteilungsfunktion der StandardnormalverteilungΦ(1,96) ≈ 0,97512 bis 13U+03A6\Phi

Mehr zu den Begriffen: Wahrscheinlichkeitsrechnung, Bedingte Wahrscheinlichkeit, Zufallsgrößen, Binomialverteilung, Normalverteilung und Hypothesentest.

Griechische Buchstaben in der Mathematik

Die Mathematik braucht viele Buchstaben. Das lateinische Alphabet reicht nicht aus, deshalb stehen griechische Buchstaben für Winkel, Konstanten und Größen der Statistik. Bei der Herkunft wählten Mathematiker oft den Anfangsbuchstaben des griechischen Wortes. In der Tabelle stehen alle 24 Buchstaben, die Bedeutungen sind typische Verwendungen und keine Pflicht.

Griechische Buchstaben in der Mathematik
Klein und großNameTypische VerwendungAb KlasseUnicode (klein / groß)LaTeX
α ΑAlphaWinkel; Signifikanzniveau5U+03B1 / U+0391\alpha, A
β ΒBetaWinkel5U+03B2 / U+0392\beta, B
γ ΓGammaWinkel; Γ: Gammafunktion5U+03B3 / U+0393\gamma, \Gamma
δ ΔDeltaWinkel, kleiner Wert; Δ: Differenz5 bis 8U+03B4 / U+0394\delta, \Delta
ε ΕEpsilonSehr kleine positive Zahl11 bis 12U+03B5 / U+0395\varepsilon (ε), \epsilon (ϵ), E
ζ ΖZetaRiemannsche ZetafunktionStudiumU+03B6 / U+0396\zeta, Z
η ΗEtaWirkungsgrad; ParameterPhysikU+03B7 / U+0397\eta, H
θ ΘThetaWinkel9U+03B8 / U+0398\theta, \Theta
ι ΙIotaselten in der Schule–U+03B9 / U+0399\iota, I
κ ΚKappaKrümmung; KonstanteStudiumU+03BA / U+039A\kappa, K
λ ΛLambdaEigenwert, Parameter, Wellenlänge12 bis 13U+03BB / U+039B\lambda, \Lambda
μ ΜMyErwartungswert; Vorsilbe Mikro11 bis 12U+03BC / U+039C\mu, M
ν ΝNyFreiheitsgrade; FrequenzStudiumU+03BD / U+039D\nu, N
ξ ΞXiPlatzhalter, ZufallsgrößeStudiumU+03BE / U+039E\xi, \Xi
ο ΟOmikronkaum benutzt–U+03BF / U+039Fo, O
π ΠPiKreiszahl; Π: Produktzeichen6 bis 7U+03C0 / U+03A0\pi, \Pi
ρ ΡRhoRadius in Polarkoordinaten; Dichte11 bis 12U+03C1 / U+03A1\rho, P
σ ΣSigmaStandardabweichung; Σ: Summenzeichen11 bis 12U+03C3 / U+03A3\sigma, \Sigma
τ ΤTauZeitkonstantePhysikU+03C4 / U+03A4\tau, T
υ ΥYpsilonselten in der Schule–U+03C5 / U+03A5\upsilon, \Upsilon
φ ΦPhiWinkel; Goldener Schnitt; Φ: Normalverteilung9 bis 10U+03C6 / U+03A6\varphi (φ), \phi (ϕ), \Phi
χ ΧChiChi-Quadrat-TestStudiumU+03C7 / U+03A7\chi, X
ψ ΨPsiWinkel, WellenfunktionStudiumU+03C8 / U+03A8\psi, \Psi
ω ΩOmegaKreisfrequenz; Ω: Ergebnisraum8 bis 12U+03C9 / U+03A9\omega, \Omega

Bei einigen Buchstaben gibt es in LaTeX zwei Formen. \epsilon erzeugt ϵ, \varepsilon das gewohnte ε. Ebenso erzeugt \phi das Zeichen ϕ und \varphi das Zeichen φ. Beim Kopieren aus Textverarbeitungen entstehen deshalb manchmal Zeichen, die ähnlich aussehen, aber andere Codepunkte haben, zum Beispiel ϕ (U+03D5) statt φ (U+03C6). Das wird zum Problem beim Suchen und Sortieren.

Mathe-Zeichen kopieren und eingeben

  • Kopieren aus den Tabellen: Das Zeichen markieren, Strg + C, im Zieldokument Strg + V. Auf dem Mac Cmd + C und Cmd + V.
  • Windows: Mit der Windows-Taste und dem Punkt öffnet sich die Zeichenauswahl, dort gibt es eine Rubrik für mathematische Symbole. In Word hilft „Einfügen“ und „Symbol“.
  • Mac: Die Tastenkombination Control + Cmd + Leertaste öffnet die Zeichenübersicht.
  • Einige Zeichen per Taste: Auf Windows erzeugt Alt gedrückt halten und auf dem Ziffernblock 0177 das Zeichen ±, 0215 das Zeichen ×, 0247 das Zeichen ÷, 0176 das Zeichen ° und 0178 die Hochzahl ².
  • HTML: Für viele Zeichen gibt es Kurzformen wie &le; für ≤, &ne; für ≠ und &asymp; für ≈. Alternativ schreibt man den Codepunkt aus der Spalte „Unicode“, zum Beispiel &#x2260; für ≠.
  • LaTeX: Formeln stehen zwischen Dollarzeichen oder in einer Formelumgebung. Zum Beispiel erzeugt $a \neq b$ die Aussage a ≠ b. Die Pakete amssymb und amsmath liefern Zeichen wie \mathbb{N}.
  • Unicode: Der Block „Mathematische Operatoren“ (U+2200 bis U+22FF) enthält die meisten Zeichen dieser Seite. Die Zahlenmengen ℕ ℤ ℚ ℝ ℂ stehen im Block „Buchstabenähnliche Symbole“ (U+2100 bis U+214F). Griechisch gehört zum Block U+0370 bis U+03FF.

Die Schreibweise von Formeln im Netz zeigt die Seite Formelsammlung. Wer Gleichungen am Computer lösen möchte, findet auf der Seite GTR, CAS und GeoGebra Eingabehilfen.

Woher kommen die Zeichen?

Bis ins 16. Jahrhundert schrieb man Rechnungen meist in Worten oder mit Abkürzungen. Die heutigen Zeichen entstanden in den folgenden Jahrhunderten, oft in Lehrbüchern und Briefen, und setzten sich langsam durch. Viele Jahreszahlen nennen den ersten bekannten Druck, nicht den Zeitpunkt, an dem alle das Zeichen benutzten. Mehr Hintergrund bieten die Epochenseiten Mathematik des 16. Jahrhunderts und Mathematik des 17. Jahrhunderts.

Rechen- und Vergleichszeichen

Erste bekannte Verwendungen der Rechen- und Vergleichszeichen
ZeichenWer, wo, wannHinweis
+ und −Johannes Widmann, Behende und hüpsche Rechenung, Leipzig 1489Zunächst für Überschuss und Fehlbetrag bei Waren, als Rechenzeichen 1518 bei Heinrich Schreiber in Wien. Siehe Woher kommen + und −?
=Robert Recorde, The Whetstone of Witte, London 1557Zwei gleich lange Parallelen, „weil nichts gleicher sein kann“. Eine Handschrift aus Bologna könnte das Zeichen unabhängig und vielleicht früher zeigen. Siehe Geschichte des Gleichheitszeichens
×Anhang zu Edward Wrights Übersetzung von Napiers Descriptio, 1618; bekannt durch William Oughtreds Clavis mathematicae, 1631Der Anhang von 1618 wird Oughtred zugeschrieben. Daher nennen manche Quellen 1618, andere 1631.
·Gottfried Wilhelm Leibniz propagierte den Malpunkt; früher Beleg im Brief von Johann Bernoulli an Leibniz vom 2. September 1694Auch Thomas Harriot benutzte Punkte, ob als Mal, ist unklar. Siehe Leibniz
÷Johann Heinrich Rahn, Teutsche Algebra, 1659Ob Rahn oder sein Lehrer John Pell das Zeichen einführte, ist nicht sicher.
:Leibniz in den Acta eruditorum, 1684, für Verhältnis und DivisionEin früherer Beleg von 1633 verwendet den Doppelpunkt nur für Brüche.
< und >Thomas Harriot, Artis Analyticae Praxis, 1631 (nach seinem Tod gedruckt)Ob Harriot die Zeichen selbst benutzte, ist umstritten, denn das Werk stellten andere zusammen.
≤ und ≥Pierre Bouguer 1734 (Doppelstriche unter dem Zeichen)John Wallis schrieb 1670 ähnliche Zeichen mit einem Strich darüber.
≠Leonhard Euler, in einem Brief an GoldbachDas Jahr nennt die Quelle nicht. Siehe Eulers Notation
√Leonardo von Pisa 1220 (ein R mit Schrägstrich); Christoff Rudolff, Die Coss, 1525 (heutige Form); René Descartes 1637 (Überstrich)Siehe Viète und Descartes zur Schreibweise der Zeit.
Hochzahlen (x²)Nicolas Chuquet 1484; René Descartes, La Géométrie, 1637 (positive ganze Hochzahlen); Isaac Newton 1676 (negative und gebrochene)Descartes schrieb das Quadrat meist noch als xx.
x, y, zFrançois Viète 1591 (Vokale für Unbekannte); René Descartes 1637 (x, y, z)Siehe Die Buchstabenrechnung
%Entwickelt aus einem Zeichen in einem anonymen italienischen Manuskript um 1425So die Darstellung von David Eugene Smith (1898) bei MacTutor.
BruchstrichAus arabischen Texten bekannt, mehrere Quellen nennen al-Hassar um 1200; in Europa FibonacciDer Schrägstrich folgte 1718 im Hauptbuch eines Teehändlers (Thomas Twining), De Morgan empfahl ihn 1845. Siehe Fibonacci und der Bruchstrich
DezimalpunktChristopher Clavius 1593 (Sinustafel); John Napier 1617Siehe Der Dezimalpunkt bei Napier

Konstanten, Funktionen und Analysis

Erste bekannte Verwendungen von Konstanten, Funktions- und Analysiszeichen
ZeichenWer, wo, wannHinweis
∞John Wallis 1655Siehe Das Zeichen ∞
πWilliam Jones 1706 (Verhältnis von Umfang zu Durchmesser); Leonhard Euler machte es üblichSchon William Oughtred 1647 schrieb das Verhältnis als Bruch π über δ. Siehe Das Symbol π
eLeonhard Euler, Manuskript von 1727/28; erstes gedrucktes Auftreten in der Mechanica, 1736Das Manuskript von 1727/28 wurde erst 1862 gedruckt.
iEuler 1777 (gedruckt 1794); Carl Friedrich Gauß 1801Gauß machte i mit den Disquisitiones zum Standard. Siehe Gauß
f(x)Euler 1734Siehe Eulers mathematische Notation
ΣEuler 1755, Institutiones calculi differentialisDas große Sigma steht für „Summe“.
∫ und dxLeibniz, Manuskripte vom Oktober und November 1675Das Integralzeichen ist ein langes S für summa. Gedruckt 1684 und 1686. Siehe Infinitesimalrechnung
f′Joseph-Louis Lagrange 1797, Théorie des fonctions analytiquesLeibniz schrieb dy : dx, Lagrange den Strich.
∂Condorcet 1770 (gedruckt 1773), Legendre 1786, Jacobi 1841Das runde d für partielle Ableitungen.
limSimon L’Huilier 1786 (mit Punkt); Karl Weierstraß 1841Siehe Weierstraß
|x|Karl Weierstraß 1841Betragsstriche für komplexe Zahlen folgten 1876.
n!Christian Kramp 1808, Élémens d’arithmétique universelleZuerst nannte Kramp den Begriff „Fakultät“.
≡ (mod)Carl Friedrich Gauß 1801, Disquisitiones arithmeticaeDas Zeichen ∣ („teilt“) erschien erst im 20. Jahrhundert.

Mengen, Logik und Geometrie

Erste bekannte Verwendungen von Mengen-, Logik- und Geometriezeichen
ZeichenWer, wo, wannHinweis
∪ und ∩Giuseppe Peano, Calcolo geometrico, 1888Siehe Peano: Logik, Symbole und das Formulario
∈Peano 1889, nach dem griechischen ἐστί („ist“)Das Zeichen war zunächst ein Epsilon.
∃Peano 1897Im Formulaire de mathématiques.
∀Gerhard Gentzen 1935Nach dem Vorbild des Existenzzeichens.
{ }Ernst Zermelo 1907/08Georg Cantor nutzte Klammern 1878 in anderem Sinn. Siehe Cantor
⊂ und ⊆Ernst Schröder 1890; Vorläufer „C“ bei Gergonne 1816/17Zuerst für „untergeordnet“ und „übergeordnet“.
∅ und ∉Nicolas Bourbaki 1939André Weil gibt an, das Zeichen ∅ eingeführt zu haben.
ℕ, ℝ, ℂℕ: Richard Dedekind 1888; ℝ: Dedekind 1872; ℂ: Nathan Jacobson 1939ℤ und ℚ in heutiger Form gehen auf Bourbaki zurück. Siehe Dedekind
¬, ∧, ∨Arend Heyting 1930 (¬, ∧); Bertrand Russell 1906 (∨)Siehe Boole und Russell und Whitehead
⇒ und ⇔Bourbaki 1954 (dritte Auflage der Théorie des ensembles)Den einfachen Pfeil → nutzte David Hilbert schon 1922.
∠ und ⊥Pierre Hérigone, Cursus mathematicus, 1634Frühester bekannter Beleg in diesem Lehrbuch.
∥John Kersey 1673; William Oughtred, gedruckt 1677Heron und Pappos schrieben schon zwei waagerechte Striche.
≅ und ∼Leibniz 1679 (Manuskripte), erster Druck 1710Die heutige Form von ≅ mit zwei Strichen verwendete Carl Brandan Mollweide 1824.
°Gemma Frisius 1569; Jacques Peletier (Anhang von 1558)Das Gradzeichen ist älter als die meisten Rechenzeichen.

Häufige Fragen

Was bedeutet das Zeichen ≈ in Mathe?

Das Zeichen ≈ bedeutet „ungefähr gleich“. Man schreibt es bei gerundeten oder geschätzten Werten, zum Beispiel π ≈ 3,14 oder 278 + 345 ≈ 630.

Welches ist das Größer-Zeichen und welches das Kleiner-Zeichen?

Das Zeichen > heißt „größer als“ und < heißt „kleiner als“. Die Spitze zeigt auf die kleinere Zahl, die Öffnung auf die größere. Bei 7 > 3 öffnet sich das Zeichen zur 7.

Wie schreibt man das Ungleich-Zeichen ≠?

Am einfachsten kopieren Sie es aus der Tabelle (Unicode U+2260). In HTML hilft &ne;, in LaTeX \neq. Auf dem Mac erzeugt die Zeichenübersicht (Control + Cmd + Leertaste) das Zeichen, unter Windows die Zeichenauswahl (Windows-Taste und Punkt).

Was bedeutet ∈ in Mathe?

Das Zeichen ∈ liest man „ist Element von“. 3 ∈ ℕ heißt: Die Zahl 3 gehört zur Menge der natürlichen Zahlen. Das Zeichen ∉ bedeutet das Gegenteil.

Was ist der Unterschied zwischen ⊂ und ⊆?

Das Zeichen ⊂ bedeutet „echte Teilmenge“, bei der beide Mengen verschieden sind. Das Zeichen ⊆ erlaubt auch, dass beide Mengen gleich sind. Manche Autoren schreiben ⊂ für beides, deshalb lohnt sich der Blick in die Definition.

Was bedeuten ∀ und ∃?

Das Zeichen ∀ heißt „für alle“, ∃ heißt „es gibt (mindestens ein)“. ∀ x ∈ ℝ: x² ≥ 0 bedeutet: Das Quadrat jeder reellen Zahl ist nicht negativ.

Was bedeutet das Zeichen ∑?

Das große Sigma steht für eine Summe vieler Glieder. ∑ k von 1 bis 4 bedeutet 1 + 2 + 3 + 4 = 10. Unter dem Zeichen steht der Startwert, darüber der Endwert.

Wer hat die Mathe-Zeichen erfunden?

Viele Personen und über Jahrhunderte. Plus und Minus stehen 1489 in einem Leipziger Rechenbuch, das Gleichheitszeichen führte Robert Recorde 1557 ein, die Zeichen der Analysis stammen vor allem von Leibniz und Euler. Die Tabellen im Abschnitt „Woher kommen die Zeichen?“ nennen die jeweils frühesten bekannten Belege.

Quellen und weiterführende Literatur

Fehler entdeckt oder einen Wunsch? Schreib uns eine kurze Nachricht, wir kümmern uns darum.

Fehler entdeckt oder einen Wunsch?

Deine Nachricht zur Seite „Mathe-Zeichen und Symbole“. Die Adresse der Seite schicken wir automatisch mit.

Bitte schreib keine weiteren persönlichen Daten hinein. Mehr dazu im Datenschutz.