Klasse 13 · Kapitel 7: Konfidenzintervalle
Das Prognoseintervall
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- Das Prognoseintervall
- Konfidenzintervall für einen Anteil
- Wie groß muss die Stichprobe sein?
Beim Konfidenzintervall schließt du von einer beobachteten relativen Häufigkeit auf den unbekannten Anteil p. Das Prognoseintervall dreht die Frage um. Hier ist der Anteil p bekannt oder wird angenommen, und du sagst voraus, in welchem Bereich die relative Häufigkeit h einer Stichprobe vom Umfang n mit hoher Wahrscheinlichkeit liegen wird. Man spricht auch von Schätzintervall oder Streuintervall. Gerechnet wird mit denselben Sigma-Regeln.
| Prognoseintervall | Konfidenzintervall | |
|---|---|---|
| Gegeben | Anteil p und Umfang n | beobachtete Häufigkeit und Umfang n |
| Gesucht | Bereich für die relative Häufigkeit h | Bereich für den unbekannten Anteil p |
| Mitte des Intervalls | der Anteil p | die Stichprobenhäufigkeit |
| Unter der Wurzel | p | (Standardfehler) |
| Zeitpunkt | vor der Stichprobe | nach der Stichprobe |
Das Prognoseintervall wird mit wachsendem n schmaler, und zwar wie 1 : √n. Stellt man die Grenzen in Abhängigkeit von n dar, entsteht eine Trichterform, die man Wurzeltrichter nennt. Bei und 95 % Sicherheit ist die halbe Breite für gleich , für gleich 0,049 und für gleich 0,0245. Vervierfachst du die Stichprobe, halbiert sich also die Breite. Die Sigma-Regeln für die Trefferzahl stehen bei der Binomialverteilung, die Glockenform erklärt die Normalverteilung. Die Verteilung selbst zeichnet der Binomialverteilungs-Rechner.
Diese Lektion stammt aus der Seite Konfidenzintervalle. Dort steht das Thema im Zusammenhang, mit Geschichte und häufigen Fragen.